GWÖ Deutschland unterstützt Appell für den Ausstieg aus fossilen Heizungen

Die GWÖ Deutschland hat sich gemeinsam mit rund 250 Organisationen einem offenen Brief für eine konsequente Wärmewende angeschlossen. Der Appell richtet sich an Bundestagsabgeordnete von CDU/CSU und SPD und warnt vor politischen Vorhaben, die den Einbau neuer Gasheizungen erleichtern könnten.
Die unterzeichnenden Organisationen kritisieren, dass solche Maßnahmen Deutschland erneut in fossile Abhängigkeiten führen, die Energiekosten langfristig erhöhen und die kommunale Wärmewende ausbremsen würden. Stattdessen fordern sie eine klare Ausrichtung auf erneuerbare Energien, Energieeffizienz und eine bezahlbare, zukunftsfähige Wärmeversorgung.
Der offene Brief wurde Mitte März an Abgeordnete übergeben und von bundesweiten Aktionen begleitet. Ziel ist es, vor den anstehenden politischen Entscheidungen zum Gebäude-Modernisierungsgesetz Einfluss zu nehmen und die Rahmenbedingungen für eine klimafreundliche Energieversorgung zu stärken.
Für die Gemeinwohl-Ökonomie ist die Frage der Energieversorgung eng mit sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Zukunftsfähigkeit verbunden. Eine verlässliche und nachhaltige Energiepolitik schafft Planungssicherheit für Unternehmen, schützt Verbraucher*innen vor steigenden Kosten und stärkt regionale Wertschöpfung. Die GWÖ Deutschland versteht ihre Beteiligung als Beitrag zu einer breiten zivilgesellschaftlichen Initiative, die sich für eine verantwortungsvolle und gemeinwohl-orientierte Energiepolitik einsetzt.
Der Appell lädt Organisationen, Unternehmen und Initiativen weiterhin dazu ein, sich anzuschließen und vor Ort aktiv zu werden – etwa durch den Dialog mit politischen Entscheidungsträger*innen.
Bilder-Copyright: Jörg Farys