GWÖ Deutschland unterzeichnet Erklärung gegen das Weltwirtschaftsforum 2026
Die Gemeinwohl-Ökonomie Deutschland hat gemeinsam mit zahlreichen internationalen Organisationen eine Erklärung gegen das Weltwirtschaftsforum (WEF) 2026 unterzeichnet. Darin kritisieren die Unterzeichnenden das WEF als einen Ort, an dem wirtschaftliche und politische Eliten unter sich bleiben und Entscheidungen vorantreiben, die Macht und Reichtum weiter konzentrieren – auf Kosten von Menschenrechten, Umwelt und demokratischer Teilhabe.
Die Erklärung macht deutlich, dass die vom WEF propagierten Wirtschaftsmodelle strukturelle Ungleichheit, ökologische Zerstörung und autoritäre Tendenzen verstärken. Statt echter Transformation dominierten wachstumsfixierte Strategien, Greenwashing und marktorientierte Scheinlösungen, während die Perspektiven derjenigen ausgeblendet würden, die die Folgen dieser Politik am stärksten tragen, insbesondere Menschen im Globalen Süden.
Mit ihrer Unterzeichnung positioniert sich die GWÖ klar für eine demokratisch gestaltete, solidarische und ökologisch tragfähige Wirtschaft. Gefordert werden unter anderem eine stärkere Demokratisierung wirtschaftlicher Entscheidungsprozesse, verbindliche Umwelt- und Sozialstandards für Unternehmen, globale Steuergerechtigkeit sowie Alternativen zu elitären Foren wie dem WEF. Stattdessen plädieren die Unterzeichnenden für offene, partizipative Räume wie das Weltsozialforum, in denen soziale Bewegungen, Zivilgesellschaft und lokale Gemeinschaften gehört werden.
Die vollständige Presseinformation mit allen Forderungen und Unterzeichnenden ist hier nachzulesen.