GWÖ RG Allgäu zu Gast im Abiturjahrgang im Beruflichen Schulzentrum Wangen | Mai 2026

Abiturjahrgang setzt sich mit GWÖ-Bilanzen von 4 Unternehmen auseinander

Tobias Daur, GWÖ- Bildungsreferent, GWÖ-Berater und Koordinator der RG Münsterland und Xenia Schmidt, Koordinatorin der RG Allgäu, folgten der Einladung von Rolf Maier, Religionslehrkraft, und Myriam Gompper, stellvertretende Schulleitung, in die Berufliches Schulzentrum Wangen. Über 100 Abiturient:innen setzten sich mit der Gemeinwohl-Ökonomie und GWÖ-Berichten von sechs Unternehmen aus der Region auseinander.

1. Berufung mit Besinnung auf eigene Werte finden

Tobias Daur brachte im Schnelldurchgang sämtliche gesellschaftlichen Krisen auf den Punkt. Er macht der Abschlussklasse klar: Die eigene Berufung kann nicht nur mit den Anspruch von Lohn und Beschäftigung einhergehen. Wer viel verdient, der bezahlt leider oft mit seinen Werten und trägt ein höheres Risiko für psychische Belastungserscheinungen.

Es braucht also Lösungen! Lösungen, die die Vielfalt der Menschen und Kulturen respektieren und trotzdem eine eigene Identität zulassen. Die GWÖ ist eine davon. Warum?

2. Good Practices-Spiel, gute Beispiele anhand der GWÖ-Matrix

Jedes Matrixfeld zeigt ein konkretes, unternehmerisches Beispiel Herausforderungen anders anzugehen. In sechs parallelen Workshops wurde die leere GWÖ-Matrix mit Beispielen aus dem Unternehmertum von den die Abiturient:innen gefüllt. Nicht einfach so, sondern ganz schön engagiert und motiviert. Das hat uns gezeigt, dass wir mit dem Thema in der Abschlussklasse auf Interesse stoßen.

Jedes Beispiel ist dabei nur EIN Beispiel und es gäbe zahlreiche weitere gelebte Ansätze, die genauso in eine werteorientierte Richtung laufen. Wenn man denn möchte. Auch hier: Wer gute Beispiele jenseits der Global Player sucht, der findet sie, oftmals sogar direkt vor der Haustüre!

3. GWÖ-Bilanz lesen, Werte eines Unternehmens erfassen, Berufung finden – branchenübergreifend

Die Abiturient:innen nahmen sich die GWÖ-Bilanzen von sechs Unternehmen aus der Region zu Herzen:

4. Unternehmen mit ihren Maßnahmen vorstellen

Am Ende stellten die Abiturient:innen ein ausgewähltes Unternehmen basierend auf dem eigenen Branchen-Interesse. Teils wurden die Unternehmen mit zwei Gruppen besetzt. Wir lauschten spannungsvoll den Redner:innen und wie sie als GWÖ-Unternehmen mit ihrer Bilanz z.B. Mitarbeitende werben würden oder welche betrieblichen Maßnahmen besonders beeindruckend waren. Natürlich nicht ohne kritischen Nachfragen von den GWÖ-Referenten 😉

5. Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende

Wir danken der Berufliches Schulzentrum Wangen für die Möglichkeit und ihre beachtliche Fürsorge, den Abschlussklassen hilfreiche (hier z.B. werteorientierte Werkzeuge) für die eigene Berufswahl an die Hand zu geben, im Kopf zu verankern und aufs Herz zu hören.

Wir hatten große Freude in diesen drei Stunden und ja, wir würden es wieder tun! Denn auch wir sind hoffnungsvoller aus dem Workshop gegangen, nachdem wir die neue Generation in den nächsten Lebensabschnitt (mit)überführen durften.

Es war uns eine Ehre, wir hoffen, euch auch. 🙂

Herzliche Grüße,
Tobias Daur & Xenia Schmidt, in Kooperation mit dem GWÖ AK-Bildung