GWÖ verurteilt Gewalt im Namen des „Gemeinwohls“
Nach dem Brandanschlag auf Teile des Berliner Stromnetzes hat die Gemeinwohl-Ökonomie Deutschland klar Stellung bezogen. Die Täter hatten ihre Tat öffentlich mit einem angeblich „gemeinwohlorientierten“ Motiv begründet. Die GWÖ weist diese Instrumentalisierung entschieden zurück und verurteilt jede Form von Gewalt und Zerstörung.
Der Anschlag hatte zehntausende Menschen bei winterlichen Temperaturen zeitweise ohne Strom und Wärme gelassen und insbesondere vulnerable Gruppen gefährdet. Für die GWÖ steht fest: Angriffe auf kritische Infrastruktur widersprechen fundamental dem Verständnis von Gemeinwohl, das auf Solidarität, Sicherheit und demokratischem Zusammenhalt beruht.
„Gemeinwohl ist kein Etikett für Gewalt. Es bedeutet Verantwortung füreinander – friedlich, gewaltfrei und auf rechtsstaatlichem Weg“, betont Jutta Hieronymus, Vorstandsmitglied der GWÖ Deutschland. Gewalt schade nicht nur unmittelbar den Betroffenen, sondern diskreditiere auch berechtigte soziale und ökologische Anliegen.
Zugleich macht die GWÖ darauf aufmerksam, dass der Begriff „gemeinwohlorientiert“ nicht geschützt ist und daher missbräuchlich verwendet werden kann. Umso wichtiger sei eine klare Differenzierung zwischen konstruktivem zivilgesellschaftlichem Engagement und extremistischen Handlungen.
Die vollständige Stellungnahme findet sich in der aktuellen Pressemitteilung der GWÖ Deutschland.