GreenKayak Leipzig zeigt, wie Gemeinwohl und Umweltschutz auf dem Wasser zusammenkommen – ein Projekt mit Signalwirkung für 2025 und darüber hinaus.
Einfach lospaddeln und dabei aktiv etwas für die Umwelt tun – das war die Idee hinter dem Leipziger Pilotprojekt GreenKayak, das 2024 unter dem Motto „Paddeln in der Natur für die Natur“ gestartet ist. Und es war ein voller Erfolg: Von Mai bis Oktober sammelten engagierte Bürger*innen mit vier GreenKayaks ganze 1.960 Kilogramm Müll aus Leipziger Gewässern. Ein starkes Zeichen für praktischen Umweltschutz und ein Beweis dafür, wie niedrigschwellige Beteiligungsformate ökologische Wirkung entfalten können.
Das Besondere: Die GreenKayaks stehen kostenlos zur Verfügung – als Gegenleistung verpflichten sich Nutzer*innen, während ihrer Fahrt Müll zu sammeln. Die Resonanz auf das Projekt war beachtlich: Lokal, regional und bundesweit wurde darüber berichtet, zudem schaffte es GreenKayak Leipzig in die Endauswahl des Leipziger Zukunftspreises 2024/25.
Hinter dem Projekt stehen Birgit Paul und Wolfgang Reising von der GWÖ Mitteldeutschland. Ihr Ziel war es von Anfang an, zu zeigen, wie Umwelt- und Gemeinwohlorientierung Hand in Hand gehen können – und dass alle einen Beitrag leisten können. Möglich wurde das Projekt durch die Kooperation mit lokalen Partnern und Sponsor*innen, ohne die die Umsetzung nicht denkbar gewesen wäre.
Nach dem Erfolg der ersten Saison ist klar: GreenKayak soll wachsen. Für 2025 sind neue Standorte geplant, unter anderem in Halle, Magdeburg und dem Spreewald. Gespräche mit engagierten Bootsverleihern und Unterstützerinnen laufen bereits. Gleichzeitig denken die Initiatorinnen schon weiter – denn die aktuelle Kayak-Anmietung endet 2025. Um das Leipziger Projekt über 2025 hinaus zu sichern, braucht es frühzeitig neue Partner*innen, die sich für eine Fortführung stark machen.
GreenKayak zeigt eindrucksvoll, wie innovative, gemeinwohlorientierte Projekte Bewusstsein schaffen, Menschen ins Handeln bringen und konkrete Wirkung entfalten – ganz praktisch, mit Paddel und Müllsack. Wer Lust hat, dabei zu sein oder ähnliche Projekte in der eigenen Region umzusetzen, kann sich direkt bei den Initiator*innen melden.
Kontakt:
Birgit Paul – birgit.paul@econgood.org
Wolfgang Reising – wolfgang.reising@econgood.org