Eine Messe mit viel Potential, die den Zeitgeist trifft…

Ganz herzlichen Dank an das Circular Valley Team für eine weitere beeindruckende Circular-Valley Convention (CVC) 2026! Dazu trugen das 2-tägige Kongressprogramm mit hochkarätigen Sprecherinnen und Sprechern aus Wirtschaft, Politik Wissenschaft und Zivilgesellschaft mit vielfältigen Impulsen sicher ebenso bei wie die zahlreichen – z.T. interaktiv zum Mitmachen einladenden – Messestände mit zahlreichen guten Gesprächen –um praktische Circular Economy…

Erlebt werden konnten z.B. auch Wasserstoffbusse, selbst gebackene Wichernhaus-Kekse, der aktuelle Fotokalender zur Nordbahntresse – als beeindruckendes Mitmach-Projekt – und ganz persönliche Gesundheits-Kurz-Analysen für Rücken und Gesundheit allgemein. Neugier wurde z.B. auch durch die AWG-Bodenwiederaufbereitungsanlage geweckt, wo es um mögliche Weiternutzung von Ressourcen im Straßenbau geht. Kreislaufwirtschaft beinhaltet Stoffströme, kann aber deutlich mehr.

…viele Begegnungen – auch am GWÖ-Stand und in der GWÖ-Masterclass…

Der Gedankenaustausch an den Infoständen und in zahlreichen „Flurgesprächen“ trugen sicher zum Gelingen der Messe bei – so auch am GWÖ-Messestand, den wir wieder an beiden Messetagen mit GWÖ-Engagierten aus NRW und darüber hinaus bespielten. Sehr gefreut haben wir uns auch über die Unterstützung vor Ort durch die Vorständin des GWÖ-Deutschland Vereins Jutta Hieronymus aus Hamburg und den Econgood-Business-Canvas / EBC-Experten Hartmut Schäfer aus Lörrach bei Freiburg. Auch mit den Menschen der Nachbarstände kam das GWÖ-Team ins Gespräch –z.B. zu StartUps, Materialanalysen und Empowerment, selbst aktiv zu werden… Dies sind Themen, die auch der GWÖ-Bewegung gut bekannt und im Methodenkoffer bereits enthalten sind.

In der GWÖ-Masterclass zum Ausklang des 1. Messetages folgte nach einem allgemeinen Überblick zur GWÖ und deren ganzheitlichen Ansatz ein Einblick ins EBC zur Schärfung der Bedeutung von Vision und Mission für Unternehmen wie Organisationen gleichermaßen. Ergänzt um Hinweise zur Veröffentlichung „Mythen der Kreislaufwirtschaft“ ergab sich eine gute Diskussion mit den Gästen, die in bilateralen Gesprächen ausklang bzw. z.T. auch bei der anschließenden Circular-Night fortgeführt wurde.

Manchmal kommt es eben anders: Bei der CVC2026 gab es recht lange Warteschlangen am Stand der neapolitanischen Pizza. Erfreulicherweise haben dies kurzweilige Gespräche in der Warteschlange mit oft neuen Kontakten und die köstliche Pizza mit frischen Zutaten locker ausgeglichen…
Auch so entstanden neue Begegnungen und/oder bereits bestehende Kontakte konnten gefestigt werden, was die Wartezeit – zumindest gefühlt – deutlich verkürzte, da sinnvoll genutzt…

…und ein Fazit:

Circular Economy als Geschäftsmodell ist – wenn diese gut gemacht wird – wertvoll für Ökologie, Gesellschaft und Wirtschaft gleichermaßen.
• Die ganzheitliche Herangehensweise der GWÖ ist aber auch dort noch längst nicht selbstverständlich.
• Ganzheitlich gedacht und gemacht kann Kreislaufwirtschaft Transformationshebel werden. Auch dabei geht es um bedarfsgerechte PuD sowie achtsamen Umgang mit Ressourcen, Damit wäre es viel mehr als nur ein Geschäftsmodell, das stets monetäre Ziele priorisiert. Gesellschaft und Mitwelt von Beginn an mitzudenken macht Sinn, denn nur DAS schafft wirkliche Resillienz. Dazu tragen verlässliche Lieferketten ebenso bei wie gute Beziehungen und Dialoge auch mit Eigentümer*innen bzw. Geldgebenden, Kund*innen, Mitarbeitenden,
• Geknüpfte Kontakte sprechen wir auch im Nachgang an und schauen, was daraus werden mag…

An beiden Tagen der Circular Valley Convention gab es viele schöne Momente und Bilder, an die auch wir uns gerne erinnern. Wir freuen uns auf Folgebegegnungen…