Sustainable Economy Summit 2026: Gemeinwohl-orientierte Impulse für die Wirtschaft von morgen

Wie gelingt eine Wirtschaft, die ökologisch tragfähig, sozial gerecht und gleichzeitig wettbewerbsfähig ist? Genau darüber wurde beim Sustainable Economy Summit (SES) 2026 am 21. und 22. April im Berliner AXICA Kongress- und Tagungszentrum diskutiert. Die Gemeinwohl-Ökonomie Deutschland war Teil des Trägerkreises und brachte ihre Perspektiven aktiv in den Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft ein.

Im Mittelpunkt des Summits standen konkrete Lösungsansätze für die sozial-ökologische Transformation: von Energiewende und Kreislaufwirtschaft über Sustainable Finance bis hin zu verantwortungsvoller KI und demokratischer Unternehmensverantwortung. Speaker*innen wie Maja Göpel, Robert Habeck, Raúl Krauthausen oder Eckart von Hirschhausen machten deutlich, dass nachhaltige Modernisierung längst zu einem entscheidenden Standortfaktor geworden ist.

Auch die Gemeinwohl-Ökonomie setzte wichtige Impulse. GWÖ-Mitbegründer Christian Felber diskutierte unter anderem im Panel „Geld, Macht und Gemeinwohl-Ökonomie“ über die Folgen wachsender Ungleichheit und die Notwendigkeit eines Wirtschaftssystems, das sich konsequent am Gemeinwohl orientiert.

Dr. Rolf Sohrmann, Vorstandsmitglied der Gemeinwohl-Ökonomie Deutschland e. V., betonte die gesellschaftliche Relevanz des Summits:
„Wir zeigen: Wirtschaftlicher Erfolg und sozial-ökologische Verantwortung sind kein Widerspruch. Die Transformation unseres Wirtschaftssystems hat längst begonnen.“

Ein zentrales Signal des Summits war außerdem die Vorstellung des Sustainable Economy Barometer 2026. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Unternehmen nachhaltige Transformation inzwischen als strategischen Erfolgsfaktor verstehen – gleichzeitig aber verlässliche politische Rahmenbedingungen einfordern.

Der SES machte deutlich: Die Lösungen für eine zukunftsfähige Wirtschaft existieren bereits. Entscheidend wird sein, sie gemeinsam in die Breite zu bringen. Dazu braucht es Kooperation, klare politische Leitplanken und Mut, Wirtschaft neu zu denken.

Fotocredits: Jörg Farys