
Angekündigt war wieder mal ein gemeinwohliger Stadtspaziergang, diesmal nicht für die Innnenstadt – nicht zum Schloss oder in die Altstadt ging es, sondern zu den eher abgelegeneren Initiativen, die sich in unserer Stadt für einen nachhaltigen Lebensstil stark machen. Es ging in den Stadtteil Damm: zu dem nachhaltigen kleinen T-Shirtproduzenten Dirts, der nur gelegentlich in Pop-UP-Läden gut sichtbar wird. Danach stand der Besuch bei einem Baumschnittunternehmen, das aus einer Streuobstwiesen-Initiative erwachsen ist und sich dafür auch weiterhin engagiert, auf dem Programm: die Schlaraffenburger, die wir gut kennen seitdem sie ihren Gemeinwohlbericht in einer Peergruppe erstellt haben.

Allesamt sind es Orte der „guten Initiativen“, die den wachsenden Umwelt- und Wirtschaftskrisen etwas entgegensetzen; auch bei der Impress-Initiative, die sich für eine gemeinwohl-förderliche Nutzung des ehemaligen Betriebsgeländes engagiert. Und wie auch bei der Gesta, die mehr Teilhabe für alle erreichen will mit ihren Initiativen: Teilhabe am Arbeitsleben, Teilhabe für diejenigen in Damm, für die die deutsche Sprache eine große Herausforderung darstellt z.B. mit dem Programm „Nähen auf deutsch“.

Die Regionalgruppe Aschaffenburg der Gemeinwohl-Ökonomie Bayern brachte auf dieser etwas anderen Stadtführung den mitlaufenden Dämmer*innen auch das Konzept und die Umsetzungserfolge der Gemeinwohl-Ökonomie näher. Als nächstes stehen nun an der Stammtisch der GWÖ-Initiative, am 19. Mai ab 19.00 in der Weinstube Stegmann, der Gemeinwohlige Stadtspaziergang durch die Innenstadt und unsere Infostände auf dem Kirchentag in Würzburg und auf dem Ökomarkt wieder hier in Aschaffenburg.